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Die vielen Gesichter der Demenz

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Es begann mit Beobachten. Viele Stunden beobachtete ich demenzkranke Heimbewohner in ihrem täglichen Tun. Ich wollte mehr von ihnen erfahren. Bei einem meiner Heimbesuche, ich war an jenem Tag im Haus der Barmherzigkeit Stephansheim in Horn, rollte Frau Holzinger auf mich zu. „Na so ein Zufall, dass wir uns treffen! Sagen Sie, sind sie jünger als ich?“ Maria Holzinger war zu dem Zeitpunkt 91. Wir unterhielten uns lange. Inzwischen weiß ich: Demenz hat so viele unterschiedliche Gesichter. Fröhlich, traurig, kindlich, aggressiv, depressiv, weise. Und es gibt nicht die eine Kommunikations-Technik im Umgang mit demenzkranken Menschen. Gestern rief ich Frau Holzingers Sohn an, ob ich ihr Foto verwenden darf. Sie ist vor kurzem im 92. Lebensjahr gestorben. Ihr charmant-verschmitzter Gesichtsausdruck bleibt mir in Erinnerung. Was mir auch bleibt, ist die Erfahrung, wie Theorie & Praxis in der Kommunikation zu verbinden. Danke für die vielen Gespräche!

Foto: HdB Stephansheim

Kommunikation für Fortgeschrittene

DekorationErnstgemeinte Frage: Was bringen Kommunikationstrainings wirklich?

Ehrliche Antwort: Diejenigen, die sie dringend nötig haben, weil sie ihre Unfähigkeit zu kommunizieren meist hinter ihrer beruflichen Position und Hierarchie verstecken, werden kein Training machen. Für diese Gruppe gilt: Das ist Perlen vor die Säue werfen. Wissenschaftlich schöner formuliert: Diese Leute leiden am Dunning-Kruger-Effekt.
Meine Empfehlung: Gerade, weil du immer wieder auf diese Spezies Mensch treffen wirst, musst du dich selbst stärken. Gute Kommunikation ist hierfür ein mächtiges Werkzeug.
Sie ist deine persönliche Visitenkarte: So wie du sprichst, so bist du.
Auf Englisch: Walk the talk. Also, geh‘ so, wie du sprichst. Und stärke dich!
Das ist Kommunikation für Fortgeschrittene.

Die Verbindung zwischen Körper und Sprache

Die Sprache beeinflusst den Körper.

Der Körper beeinflusst unsere Sprache.

Unser Körper spricht immer mit – beim Denken, Wahrnehmen und in der Kommunikation.
Oft unbewusst.

Das Pferd spiegelt genau diese Verbindung.
Unmittelbar. Ohne Worte.
Und macht sichtbar, was in der Kommunikation sonst verborgen bleibt.

In meinen Workshops arbeite ich dazu mit dem Pferd als Gegenüber. In kleinen Gruppen.
Damit wird Körpersprache erlebbar und veränderbar.

Kommunikation ist eine Frage der inneren Haltung

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Wo ist deine persönliche Grenze?
Wenn dir klar wird, dass Kommunikation eine innere Haltung ist und du sie selbst beeinflussen kannst, ist das Wichtigste geschafft.
Damit du einem schwierigen Gegenüber Grenzen setzt, musst du zuerst deine eigenen Grenzen erkennen. Der Rest sind gute Gesprächstechniken. Diese sind leicht erlernbar. Der Satz für meine Workshop Teilnehmerinnen: If you always do what you did, you will always get what you got.

 

Vernetzung statt Verstrickung

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Vernetzung ist gut. Positiver Austausch inspiriert und verbindet uns.

Wenn in einem Team hingegen der Wurm drinnen ist, wird aus Vernetzung Verstrickung.

Gute Kommunikation hilft dir, dich positiv aufzustellen und nicht verstricken zu lassen.

Genau darum geht es in meinen Workshops.

©Med Uni Wien/Zsolt Marton

Britta Blumencron