Author Archive » Christoph Eder

Reine Frauensache?

Eigentlich haben wir Frauen durch die zwei X-Chromosomen einen genetischen Vorteil. Läuft’s beim einen X nicht ganz rund, kann das zweite einspringen. Soweit zur Theorie. Praktisch sind wir gesundheitlich schon ab dem Teenie-Alter gefordert. Nur ein paar Schlagworte: Kontrazeption; Endometriose; Schwangerschaft; Geburt; Myome; Reproduktionsmedizin; Menopause. Moderation zum Thema Frauengesundheit. Ein Thema, das mehr als reine Frauensache ist.

Foto: Lorenz Brunbauer

Wie sage ich’s den Angehörigen?

Das ist ein Herz. Der 2. Geburtstag für einen schwer kranken Menschen, denn dieses Herz wird in wenigen Stunden transplantiert. Moderne und präzise Medizin vom Feinsten. Herz, Niere, Leber, Lunge –   all diese Organe werden heute transplantiert. Allein, da kommt noch eine Kunst hinzu, vor der viele Mediziner Angst haben: das Gespräch. Wie sage ich den Angehörigen, dass wir die Organe des Verstorbenen wollen, weil sie woanders Leben retten können? Das ist hardcore Kommunikation pur und erfordert höchste Präzision.

Gesunde Kommunikation

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Wenn man nach 3 Tagen Intensiv-Training als Gruppe noch immer so eine Energie ausstrahlt, ist das gesunde Kommunikation im wahrsten Sinne des Wortes. Und wenn die Hitze unser neues Normal wird, muss ich mir als Trainerin überlegen, wie die Teilnehmerinnen trotzdem Spaß am Lernen haben. Hier das Beweisfoto. Ohne KI oder Klimaanlage, einfach nur spontan.

Die vielen Gesichter der Demenz

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Es begann mit Beobachten. Viele Stunden beobachtete ich demenzkranke Heimbewohner in ihrem täglichen Tun. Ich wollte mehr von ihnen erfahren. Bei einem meiner Heimbesuche, ich war an jenem Tag im Haus der Barmherzigkeit Stephansheim in Horn, rollte Frau Holzinger auf mich zu. „Na so ein Zufall, dass wir uns treffen! Sagen Sie, sind Sie jünger als ich?“ Maria Holzinger war zu dem Zeitpunkt 91. Wir unterhielten uns lange. Inzwischen weiß ich: Demenz hat so viele unterschiedliche Gesichter. Fröhlich, traurig, kindlich, aggressiv, depressiv, weise. Und es gibt nicht die eine Kommunikations-Technik im Umgang mit demenzkranken Menschen. Gestern rief ich Frau Holzingers Sohn an, ob ich ihr Foto verwenden darf. Sie ist vor kurzem im 92. Lebensjahr gestorben. Ihr charmant-verschmitzter Gesichtsausdruck bleibt mir in Erinnerung. Was mir auch bleibt, ist die Erfahrung, wie Theorie & Praxis in der Kommunikation zu verbinden. Danke für die vielen Gespräche!

Foto: HdB Stephansheim

Kommunikation für Fortgeschrittene

DekorationErnstgemeinte Frage: Was bringen Kommunikationstrainings wirklich?

Ehrliche Antwort: Diejenigen, die sie dringend nötig haben, weil sie ihre Unfähigkeit zu kommunizieren meist hinter ihrer beruflichen Position und Hierarchie verstecken, werden kein Training machen. Für diese Gruppe gilt: Das ist Perlen vor die Säue werfen. Wissenschaftlich schöner formuliert: Diese Leute leiden am Dunning-Kruger-Effekt.
Meine Empfehlung: Gerade, weil du immer wieder auf diese Spezies Mensch treffen wirst, musst du dich selbst stärken. Gute Kommunikation ist hierfür ein mächtiges Werkzeug.
Sie ist deine persönliche Visitenkarte: So wie du sprichst, so bist du.
Auf Englisch: Walk the talk. Also, geh‘ so, wie du sprichst. Und stärke dich!
Das ist Kommunikation für Fortgeschrittene.

Britta Blumencron